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BARF Rohfutter
Veröffentlicht von: HKB|In: Futter|4. November 2019
Letztes Update am: 20.12.2022

BARF Hundefutter Test & Vergleich (02/2023): wie geht barfen richtig?

BARF ist das beste Hundefutter und es werden ständig mehr Hundebesitzer die ihren Vierbeinern diese gesunde Ernährung zuteil werden lassen.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

BARF steht für die Rohfütterung von Tieren im speziellen von Hunden und Katzen. Es wurde erfunden um eine artgerechte Ernährung zu erreichen für alles Haustiere die Fleischfresser sind.
Der Hauptbestandteil bei BARF Hundefutter ist der 80 Prozent Fleischanteil und ca. 20 Prozent Rohkostanteil.
Ein Hund sollte immer bestens ernährt werden und braucht auch seine Nährstoffe. Bei vielen BARF Futtersorten wurden zu viele Nährstoffe beigemischt, also aufpassen!
BARF Hundefutter Fütterung bei Rhodesian-Ridgeback
BARF-Hundefutter: Fütterung bei Rhodesian-Ridgeback

BARF Hundefutter Test: Das Ranking, so ist unsere Einschätzung

BARF Hundefutter: Fütterung bei deutscher Schäferhund
BARF-Hundefutter: Fütterung bei deutscher Schäferhund

Was bedeutet der Begriff BARF?

BARF bedeutet: Biologisch – Artgerechtes – Rohes – Futter, manche sagen auch: Biologisch artgerechte Rohfütterung. Die Bezeichnung darf allerdings nicht falsch verstanden werden. Hunde sollten nicht zu100 Prozent nur mit Fleisch gefüttert werden. Die tierischen Anteile im Hundefutter sollten bei ca. 80% liegen. Zusätzlich zu dem Fleisch, sollten Gemüse, Obst, Eier, Salat und Knochen mit in den Futternapf. Es handelt sich dann um die beste ausgewogene Rohkostfütterung, die ganz speziell auf die Bedürfnisse Ihres Hundes abgestimmt ist.

Wie sieht ein BARF-Speiseplan aus?

Die Futter-Ratio, die ein Hund täglich bekommen sollte, liegt bei ca. 3 Prozent seines Körpergewichtes. Das bedeutet, dass ein Hund von ca. 40 kg (Retriver, Schäferhund usw.) täglich ca. 1 bis 1,2 kg Futter bekommen sollte. Dieses setzt sich aus 80% tierischen Anteilen (Fleisch) und ca. 20% pflanzlichen Anteilen zusammen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie nicht nur Muskelfleisch verfüttern, sondern das auch Innereien, Pansen, Euter, Mägen, Herzen und Knochen dabei sind. Dazu können noch Anteile an Fisch, Kräutern, Eier und Nüsse gegeben werden.

Ich, der Autor dieser Zeilen findet die 3% des Körpergewichtes für etwas zu hoch. Ich füttere ca. 2 bis 2,5% des Hunde-Körpergewichtes und habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Futtertabelle für rohes Hundefutter

Rasse Gewicht
kg (ca.)
Futtermenge
in Gramm
Fleischanteil min. (70%) Fleischanteil max. (90%) Andere Zutaten min. (10%) Andere Zutaten max. (30%)
Bernhardiner 70 2.100 1.470 1.890 210 630
Deutsche Dogge 50 1.500 1.050 1.350 150 450
Rottweiler 40 1.200 840 1.080 120 360
Deutscher Schäferhund 35 1.050 735 945 105 315
Weimaraner 33 990 693 891 99 297
Golden Retriever 30 900 630 810 90 270
Labrador Retriever 30 900 630 810 90 270
Boxer 28 840 588 756 84 252
Dalmatiner 25 750 525 675 75 225
Australian Shepherd 22 660 462 594 66 198
Border Collie 17 510 357 459 51 153
Cocker Spaniel 13 390 273 351 39 117
Beagle 12 360 252 324 36 108
Dackel 8 240 168 216 24 72
Mops 7 210 147 189 21 63
Jack Russell Terrier 6 180 126 162 18 54
Yorkshire-Terrier 4,5 135 95 122 14 41
Chihuahua 2 60 42 54 6 18

Worin liegt die Gefahr beim BARFen?

Es besteht immer eine Gefahr, dass man zu viele oder auch zu wenige Nährstoffe füttert. Daher ist es wichtig, sich einen richtig guten Fleisch-Lieferanten zu suchen, der dies bereits vorab gemischt hat, ganz nach den jeweiligen Rasse-Bedürfnissen. Bei vielen auf dem Markt befindlichen BARF Futtersorten sind die Nährstoffe in zu großer Menge enthalten. Speziell Kalzium, Kupfer, Zink, Vitamin A und D wurden bei diesen Futtersorten falsch bemessen. Dies kann zu Schäden, gerade bei sehr jungen Hunden und Welpen führen. Schäden in der Wachstumsperiode wurden festgestellt und es kann zu Missbildungen des Bewegungsapparats kommen.

BARF Hundefutter, so sollte es aussehen
BARF Hundefutter, so sollte es aussehen. Hier der Pansen Mix von Pansen Express

Wir raten daher, mit dem BARFen erst nach ca. 12-15 Monaten zu beginnen. Und sich vorher entsprechend guter und geprüfter Nassfutter zu bedienen. Wichtig hierbei zu beachten ist, dass der Hunde langsam an das Frischfleisch gewöhnt werden sollte. „Gewolftes“ Fleisch, also sehr klein geschnittene Stücke sind hier ratsam. Leber und Nieren sollten am Anfang sehr gering gefüttert werden. Ebenso wie Knochen und Knorpel.

Gibt es eine Infektionsgefahr beim BARFen über das Fleisch?

Ja, muss man hier klar sagen und diese Gefahr ist nicht klein. Die Verdauung beim Hund läuft allerdings schon robuster als bei uns Menschen ab, aber man kann eine Übertragung von Bakterien oder Parasiten nicht ausschließen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte und nicht BARFen will, der sollte sich mal die Angebote von Reico Hundefutter anschauen.

Literatur, Quellen und Verweise zu unseren anderen Seiten

  • https://www.expertmensch.de/barf-hundefutter-test/
  • https://www.hundefutter-tests.net/barf
  • https://www.barfers-wellfood.de/barf-barfen
  • https://www.zooroyal.de/hund/hundefutter/barf-frostfutter/

Bildnachweis:

  • HKB
  • Bild von A_Different_Perspective auf Pixabay
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