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Dosierung Hundefutter

Die richtige Dosierung von Hundefutter

Für die richtige Dosierung von Hundefutter lässt sich keine pauschale Angabe machen. In ihrer Zusammenstellung unterscheiden sich die Angebote, je nach Hersteller und Sorte. Außerdem ist der individuelle Futterbedarf abhängig von verschiedenen Faktoren deines Hundes. Deshalb muss jeder die optimale Menge für seinen Liebling selbst herausfinden! Es gibt aber allgemeine Faustregeln, die Orientierung bieten.

Dosierung Hundefutter

Die individuelle Dosierung von Hundefutter: Darauf solltest du achten

Wenn du mit einer bestimmten Dosierung des Hundefutters beginnst, solltest du deinen Vierbeiner genau inspizieren:

  • Wie ist der gesundheitliche Allgemeinzustand?
  • Wie aktiv ist der Hund?
  • Ist das Fell glänzend/matt?
  • Ist die Fettschicht dick/dünn?
  • Funktioniert die Verdauung regelmäßig?

Durch Veränderungen in diesen Bereichen kannst du feststellen, inwiefern dein Hund von der Futtermenge profitiert. Trockenes Fell und Haarausfall können ein Zeichen für Zinkmangel sein. Häufig liegt der Grund mit ungeeignetem Welpenfutter weit zurück, große Hunderassen sind dabei anfälliger als andere. In diesem Fall kann der Tierarzt mit einer Zink-Therapie helfen.

Wichtige Faktoren bei der Dosierung des Hundefutters

Die Dosierung von Hundefutter wird leichter, sobald du den tatsächlichen Energiebedarf deines vierbeinigen Freundes verstehst. Die individuell benötigte Menge ist abhängig von mehreren Faktoren:

  1. Alter
  2. Größe/Gewicht
  3. Rasse
  4. Aktivitätsniveau

Das Alter des Hundes ist entscheidend bei der Dosierung des Hundefutters. Welpen haben andere Bedürfnisse als ältere Hunde, da im Wachstum eine andere Zusammenstellung der Nährstoffe benötigt wird. So kann beim Futter ohne Altersbeschränkung zu viel Kalzium für die jungen Tiere enthalten. Im schlimmsten Fall führt das zu unkontrollierten Verwachsungen des Skeletts. Wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, braucht dein Hund das Futter hauptsächlich um sein Gewicht zu halten und zum Ausgleich des Nährstoffhaushalts. Bei älteren Hunden wird der Stoffwechsel langsamer. Damit haben sie einen geringeren Futterbedarf und daran solltest Du auch die Dosierung anpassen.

Je mehr Zellen der Organismus versorgen muss, umso mehr Nährstoffe sind nötig. Deshalb nehmen natürlich auch Größe und Gewicht deines Hundes Einfluss auf die richtige Futtermenge. An den Rippen kannst du feststellen, ob er über oder unter seinem Idealgewicht liegt. Sind sie deutlich zu spüren, darf es ruhig etwas mehr Futter sein.

Ein weiterer Faktor ist die körperliche Aktivität deines Hundes. Wer viel rennt, spielt oder bellt ist danach besonders hungrig. Sehr aktive Hunde brauchen deshalb auch mehr Futter. Damit ist aber nicht die doppelte Menge gemeint! Etwas mehr als normal ist vollkommen ausreichend. Ist dein Hund weniger aktiv bis träge, kann er normal bzw. etwas weniger gefüttert werden. So bewahrst du ihn vor unnötigen Pfunden, die Sportmuffel nur schwer wieder loswerden!

Mit welcher Dosierung des Hundefutters beginnen?

Um die richtige Dosierung des Hundefutters zu finden, bleibt dir zu Beginn nur die Möglickeit durch Versuch und Irrtum zu lernen. Du kannst dich dabei aber an groben Vorgaben orientieren, die teilweise auch auf der Verpackung vorhanden sind:

GewichtFuttermenge
3 kg 70 g
5 kg90 g
10 kg140 g

Bei Angaben in Gramm spielt immer der Futterzustand eine Rolle: in der Tabelle wird von Trockenfutter ausgegangen, diese Menge muss dann dem Nassfutter angepasst werden.

Generell sollte die Umstellung von Hundefutter langsam erfolgen. Zeigt dein Hund keine positive Reaktion auf die Futtermenge, sollte sie entsprechend angepasst werden. Dabei solltest Du Hersteller und Sorte treu bleiben! Da sich die Produkte in ihrer Zusammensetzung von Inhaltsstoffen stark unterscheiden, kann dein Hund eine Veränderung davon zunächst schwierig verdauen. Ein häufiges Symptom dafür ist Durchfall. Wird Tag für Tag etwas mehr der neuen Sorte unter des herkömmliche Futter gemischt, erleichterst du deinem Hund die Umstellung enorm. Am meisten profitiert dein Hund von der konstanten Verwendung einer Sorte des gleichen Herstellers. Die gut gemeinte Abwechslung bei den täglichen Mahlzeiten sorgt nur für Stress und Beschwerden.

Bei den folgenden Beispielen wird von dem Idealgewicht eines ausgewachsenen, männlichen Hundes mit normaler Aktivität ausgegangen. Gezeigt wird der Kalorienbedarf der beliebtesten Rassen in Deutschland. Wenn dein Hund unter- oder übergewichtig ist, solltest du erst den Rat eines Tierarztes einholen!

  • American Staffordshire Terrier: 900 kcal
  • Labrador Retriever: 1218 kcal
  • Miniature Bull Terrier: 651 kcal
  • Bull Terrier: 1063 kcal
  • Französische Bulldogge: 613 kcal

Die optimale Dosierung von Hundefutter durch Achtsamkeit

Wenn du alle Faktoren, welche Einfluss nehmen auf die Dosierung von Hundefutter mit einbeziehst und den Allgemeinzustand deines Hundes gut im Auge behältst, lässt sich die benötigte Futtermenge gut einschätzen. Achte darauf, Veränderungen nur langsam einzuführen. Solltest du noch Zweifel haben, was die richtige Futtermenge für deinen Vierbeiner betrifft, helfen Tierärzte mit einer genauen Untersuchung weiter. Auch zu Idealgewicht und Energiebedarf geben sie Auskunft. Grundsätzlich kannst du die Bedürfnisse deines Hundes besser verstehen, wenn du ihn als individuelles Wesen wahrnimmst!

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