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Hundefutter Allergie

Symptome einer Hundefutter Allergie

Um eine Hundefutter Allergie festzustellen, gibt es typische Symptome die im folgenden behandelt werden. Daran kannst du dich orientieren. Bei Unsicherheiten solltest du aber in jedem Fall mit deinem Hund einen Tierarzt besuchen! Typisch für die Futterunverträglichkeit bei Hunden ist:

  • vermehrtes Knabbern oder Lecken
  • Juckreiz
  • Veränderungen im Fell und an der Haut
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • entzündete Gehörgänge.

Andersrum können diese Symptome aber auch eine Vielzahl anderer Krankheiten ankündigen. Es lohnt sich daher, die Ursachen näher zu betrachten.

Hundefutter Allergie

Der kleine Kerl hat eine Hundefutter Allergie © pixabay.com

Ursachen für Symptome und Hundefutter-Allergien

Um die Symptome einer Hundefutter-Allergie zu beurteilen ist eine strategische Vorgehensweise gefragt. Zuerst überlegst du, ob es andere Ursachen geben könnte. Wurden in der letzten Zeit noch andere Produkte eingeführt? Auch Shampoos und ähnliche Pflegemittel können durch ihre chemische Zusammensetzung Allergien hervorrufen. Bist du der einzige, der den Hund füttert? Ansonsten unbedingt Absprachen treffen! Manchmal ist es auch der Nachbar, der unverträgliche Leckerlies über den Zaun wirft. Eine Überreaktion des Immunsystems schüttet dann Antikörper aus, um den die vermeintliche Gefahr zu bekämpfen. Dadurch können Entzündungen und andere Abwehrerscheinungen auftreten.

Die Ohrenentzündung zeigt sich durch eine Rötung der äußeren Gehörgänge. Das typische Anzeichen einer Futtermittelallergie kann aber auch durch Parasiten verursacht werden. Untersuche deinen Hund gründlich auf Flöhe und Milben (hinterlassen dunkles Sekret). Begleiterscheinungen in diesem Fall sind Juckreiz und häufiges Kopfschütteln. Hilfe dazu erhältst du von deinem Tierarzt und in Apotheken sind freiverkäufliche Mittel erhältlich.

Veränderungen im Fell, der Haut und Haarausfall sind, abgesehen vom Frühjahr und Herbst (Fellwechsel), deutliche Anzeichen einer Unverträglichkeit. Abhängig von der Rasse und dem bewohnten Klima kann permanenter Fellverlust sogar normal sein. Verliert dein Hund sein Fell aber an bestimmten Stellen büschelweise, könnte das an entzündeter Haut liegen (Hot Spots). Wenn das der Fall ist, gehört dein Vierbeiner zum Tierarzt seines Vertrauens. Der kann herausfinden, ob die Ursache evtl. in Dünge- oder Spritzmittel begründet liegt. Überlege deshalb vorher: seid ihr viel auf Wiesen und Feldern unterwegs gewesen? Könnte sich dein Hund möglicherweise in den chemischen Stoffen gewälzt haben?

Hundefutter-Allergie feststellen

Bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt muss nicht unbedingt das Hauptfutter schuld sein. Im Herbst ist oft unbemerkt gefressenes Fallobst die Ursache. Im Winter kann von den Pfoten gelecktes Salz eine ähnliche Reaktion hervorrufen, genau wie das Trinken aus Pfützen. Sobald du diese Möglichkeiten ausschließen kannst, geht es darum was zu Hause im Napf landet. Bekommt dein Hund Essen vom Tisch? Zu viel Abwechslung kann die empfindliche Verdauung stören. Streiche alle Leckereien vom Speiseplan deines Vierbeiners, sodass nur sein Hauptfutter übrig bleibt (Ausschluss-Diät). Lass dich dazu von einem Tierarzt beraten!

Danach wird das Tier zunächst einige Tage beobachtet. Wenn eine Verbesserung eintritt, kannst du langsam damit anfangen eine bestimmt Sorte Leckerlies (z.B. Milchprodukte) wieder zu füttern. Zeigt dein Hund nach mehreren Tagen keine Symptome, liegt die Ursache woanders und das nächste Leckerlie darf nach und nach wieder eingeführt werden. Hast du alles wie oben beschrieben gemacht, ohne das eine Besserung eintritt? Dann kannst du ziemlich sicher sein, dass der Übeltäter im Hauptfutter versteckt ist. Die Hundefutter-Allergie kann auch nach jahrelanger, problemloser Verfütterung auftreten. Meistens sind die betroffenen Hunde aber unter einem Jahr.

Hypoallergenes Hundefutter soll Allergien vermeiden

Es ist erwiesen das bestimmte Zusatzstoffe im Hundefutter Allergien auslösen können. Im besonderen Verdacht stehen Proteinquellen, speziell Weizen und Rindfleisch. Sie finden bei der Herstellung von Futtermitteln seit langer Zeit am Häufigsten Verwendung. Dadurch treten die allergischen Reaktionen zunehmend auf. Wurde der Auslöser identifiziert, wird beim Tierarzt durch eine kleine Gabe ein Provokations-Versuch unternommen (die Untersuchung ist freiwillig). So wird eine richtige Diagnose sicher gestellt. Im besten Fall erfährst du sogar, auf welche Bestandteile genau dein Hund allergisch ist.

Hypoallergenes Futter enthält nur wenige Proteinquellen und die verwendeten müssen genau angegeben werden. Auf diese Weise wird das Risiko einer möglichen Unverträglichkeit so gering wie möglich gehalten. Soll das Kleber-Eiweiß Gluten gemieden werden, bilden Kartoffeln, Mais, Hirse und Reis eine gute Ersatzquelle für Kohlenhydrate.

Richtig reagieren auf eine Hundefutter-Allergie

Wenn du die einzelnen Symptome der Hundefutter-Allergie analysiert und mit deinem Liebling vergleichst, erhältst du bereits eine gute Einschätzung der Situation. Sollte sich der Verdacht bestätigen, hilft die Ausschlussdiät weiter. Dabei solltest du immer Rücksprache mit dem Tierarzt halten! Ist die Diagnose eindeutig, wird die zukünftige Ernährung nicht aufwendiger als zuvor (evtl. aber teurer). Die große Auswahl an hypollergenem Hundefutter lässt keine Wünsche offen, für fast jede Unverträglichkeit ist eine Variante verfügbar und sorgt für eine allergiefreie Zeit!

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